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Staatsoper - Wiener Staatsoper

09.Jun.2011 12:36:55
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1. Kärntner-Ring 2 - U1,U2,U4 Karlsplatz - 1,2,D,59A Kärntner Ring/Oper - Erbaut 1861-1869, damit eines der ältesten Gebäude der Ringstraße. Jährlich 50 Produktionen innerhalb von 10 Monaten. Der weltberühmte Wiener Opernball findet hier statt.


Die Staatsoper (sie hieß bis 1920 Wiener Hofoper) ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Ihre Bühne ist eine der größten weltweit. Der Zuschauerraum umfasst 2276 Plätze, 567 davon sind Stehplätze. Das Haus im Stil der Neorenaissance wurde in achtjähriger Bauzeit im Jahr 1869 fertig gestellt und ist eine der ersten Bauten der Wiener Ringstraße. Die Erbauer, August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, ernteten durch den gewählten Stil bei der damaligen Bevölkerung alles andere als Ruhm. Selbst Kaiser Franz Joseph äußerte sich sehr kritisch, worauf sich Sicardsburg das Leben nahm und Van der Nüll, 2 Monate später, einem Herzinfarkt erlag. Aufgrund dieser Ereignisse kritisierte der Kaiser nie mehr öffentlich, sondern quittierte stets alles mit den berühmten Worten: „ Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut“. Im Eröffnungsjahr der Oper war Mozarts "Don Giovanni" die erste Oper die hier aufgeführt wurde. In den letzten Kriegsjahren des 2. Weltkrieges geriet die Oper durch einen Irrtum im Zuge der amerikanischen Bombardements in Brand. Bis auf die Vorderfront mit der Eingangshalle, dem Stie -genaufgang und dem „Schwind-Foyer“ die vorsorglich vermauert worden waren, wurden die gesamten Zuschauerränge und der Bühnenbereich ein Raub der Flammen. Trotz vieler Diskussionen entschied sich der damalige Bundeskanzler Leopold Figl im Jahr 1949 für die Wiederrichtung der Staatsoper. Jährlich stehen heute 50 Produktionen auf dem Spielplan, 10 Monate im Jahr werden bespielt. Die Wiener Oper ist bestrebt, auch das junge Publikum für Opernmusik zu begeistern und bietet ein breites Angebot an Opern für Kinder. Zu diesem Zweck wurde eigens am Dach ein Kinderopernzelt errichtet. Der weltweit bekannte Wiener Opernball, findet jeweils am letzten Donnerstag im Fasching statt. Um dabei sein zu können, muss man mit Kosten von € 230,- für eine "normale" Eintrittskarte, bis zu € 17.000,- für einen Logenplatz, rechnen.

 

Foto Staatsoper © by bigfoto.com



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